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Der Gegensatz hätte krasser nicht sein können: schrille Sofas, Stühle mit schroffen Metalllehnen, coole Kunststoffschränke. Die Designhalle reizte die Besucher mit schrägen Experimenten. Und dazwischen dieser simple, gerade mal zwölf Quadratmeter große Stand: darin nichts als ein Tisch, ein Schrank, ein Stuhl, ein Lichtspot. Das Material: geöltes Buchenholz. Keine Farbe, kein Lack, kein Extra.
"Die meisten Besucher blieben verblüfft stehen und dachten wohl, wir hätten uns verirrt." Birgit Gämmerler, Mitbegründerin des Designbüros ZEITRAUM, ruft sich ihren ersten Messeauftritt auf der Kölner Möbelmesse im Januar 1991 in Erinnerung: "Unbehandelte Holzmöbel fand man damals ungefähr so erotisch wie Schafwolldecken."

Die Liebe zum Massivholz brachte Birgit Gämmerler dazu, die Möbelfirma ZEITRAUM zu gründen. Das war im Jahr 1990. Mit klaren und minimalistischen Entwürfen wollte die Industriedesignerin Holz als lebendiges Material würdigen und Möbel bauen, die durchdacht, ökologisch und trotzdem sinnlich sind. Bis spät in die Nacht wurde philosophiert über das Leben, die Umwelt, und welche Möbel auch in Zukunft Bestand haben könnten.


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